Unser Wahlkreis Minden-Lübbecke

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Neben den namensgebenden Städten Minden und Lübbecke umfasst der Kreis noch 9 weitere Städte und Großgemeinden.
Hier in Alphabetischer Reihenfolge:
Bad Oeynhausen, Espelkamp, Hille, Hüllhorst, Lübbecke, Minden, Petershagen, Porta Westfalica, Preußisch Oldendorf, Rahden und Stemwede.

Mit 1152 km² Fläche ist es nicht nur einer der größten Kreise des Landes Nordrhein-Westfalen sondern auch der nördlichste Kreis.

Zur Zeit leben etwa 323290 Einwohner im Kreisgebiet
.
Eine Besonderheit des Kreises sind die 60 Naturschutzgebiete mit ca. 7100 ha, 6,2% der Gesamtfläche.

Die Kreisstadt Minden ist auch auf dem KFZ-Kennzeichen mit MI über die Grenzen hinaus bekannt.

Der Kreis gehört zum Regierungsbezirk Detmold.

Geschichtliche, geographische und bauwerkliche Besonderheiten sind hier in vielfältiger Form zu finden. Neben der bekannten Mühlenroute mit über 40 zum Teil noch
funktionsfähiger Mühlen ist auch die Storchenroute ein begehrtes Ausflugsziel.

Viele der Städte finden schon vor über 1200 Jahren Erwähnung, sodass nicht nur Karl der Große hier schon Station machte, sonder mit der Hexenverbrennung und der Regierung der Preußen über eine Zeit von 350 Jahre hier viele Spuren hinterlassen wurden. Auch die Nähe zu Bremen spielt eine große Rolle, denn von dieser Region aus fuhren viele Heringsfänger zur See.

Alles zu erwähnen würde ein Buch füllen, sodass hier nur ein kleiner Überblick gegeben werden kann. Besuchen Sie uns in unserer Region.

Ein Überblick:

Minden:
Minden wurde im Jahr 798 von Karl dem Großen gegründet und war selbst einst Gründungsmitglied der Hanse. Eine der ersten Bahnlinien, Cöln-Minden, wurde hier etabliert. Sehenswert ist Minden wegen der unterschiedlichsten historischen Bauwerke, die aus den Zeiten der Romantik, der Gotik, der Weserrenaissance, des Klassizismus und des Historismus stammen und liebevoll restauriert wurden. Der 1000 jährige Dom gilt als Deutschlands schönster Hallenbau, die „Rathauslaube“ besitzt den ältesten Laubengang Westfalens, das Fischerviertel spiegelt viel Tradition wieder, die um 1260 erbaute Alte Münze ist das älteste Steinhaus Westfalens. Natürlich finden sich auch preußische Bauten wieder und nicht zuletzt eine Schiffmühle, wie es im Mühlenkreis auch nicht anders zu erwarten ist. Eine der größten Besonderheiten ist das Wasserstraßen Kreuz Weser/ Mittelland-Kanal hier befindet sich das größte Brückbauwerk Europas für die Binnenschifffahrt.Über Deutschlands Grenzen hinaus ist auch das hier angesiedelte Melitta-Werk als ein großer Arbeitgeber bekannt.
Bekannte Personen , die aus dem Kreis oder Minden direkt stammen sind Peter Hahne (Journalist), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Bundesministerin), Edelgard Bulmahn (Bundesministerin a.D.) und Steffen Kampeter (Parlamentaischer Staatssekretär )um nur einige zu nennen.

Lübbecke:
Lübbecke, die Stadt am Nordhang des Wiehengebirges, wurde vor über 1200 Jahren gegründet und ist bekannt für Handel, Dienstleistung und Gewerbe. Die Königsmühle prägt hier das Bild der Mühlenstraße. Die größte Brauerei der Region die Barre Brauerei, lädt hier zum verweilen ein. Anziehungspunkt für die vielen Wanderer, die die Spaziergänge im Moor und Waldgebiet schätzen sind auch die vielen Stadtfeste, „Bierbrunnenfest“ und mehr.

Bad Oeynhausen:
Bad Oeynhausen präsentiert sich als Kurstadt mit den größten kohlesäurehaltigen Thermalquellen der Welt. Diese Quellen sind auch als „Jordansquellen“ bekannt. Besonders zu Beginn des 20.Jahrhunderts war die Stadt als mondäner Kur- und Bäderort beliebt. Heute ist dort ein bekanntes Zentrum für Nachsorge (Herzkrankheiten / Diabetes). Neben dem Kurpark und dem Spielkasino findet man auch viel Entspannung im GOP-Variete. Bad Oeyhausen liegt verkehrsgünstig an der A 2 und A30 gelegen.

Porta Westfalica:
Porta Westfalica ist der einzige lateinische Städtename in der Bundesrepublik Deutschland. Hiermit wird der Durchgang der Weser bezeichnet, der die 2 Geotopen (Wiehengebirge und Weserbergland) trennt. Als Ausflugsziel, über die Region hinaus bekannt, ist das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, was auch schon von der A2 aus zu erkennen ist. Ausgrabungen und Funde aus der Steinzeit, Bronzezeit bis hin zu Überresten aus der Römerzeit bezeichnen die Wichtigkeit der Lage des Ortes. Eine Besonderheit ist auch das Besucherbergwerk im Ortsteil Kleinenbremen.

Espelkamp:
Erstmals wurde Espelkamp 1229 erwähnt und beheimatet 1 Theater und 4 Museen. Besondere Bedeutung bekam Espelkamp nach dem 2. Weltkrieg, denn hier wurden viele Flüchtlinge in einem Lager aufgenommen. Die Architektur der Stadt ist daher durch Plansiedlungen der 50 ziger und 60 ziger Jahre geprägt. Neben der Landwirtschaft haben viele Unternehmen des Maschinenbaus und der Mechatronik hier ihren Standort gefunden.

Hille:
Ein Ort mit einer über 1000 jährigen Mühlengeschichte, ist Beispielhaft für die Denkmalpflege und die Pflege der alten Handwerke. Neben den funktionstüchtigen Mühlen
sind Backhäuser errichtet worden, die bei Backtagen großen Zulauf finden. Eine Kornbrennerei als Industriemuseum ist innerhalb der Stadtgrenze genauso zu finden wie der
Teilort Rothenuffeln, der seit 1977 als Erholungsort staatlich anerkannt ist.

Hüllhorst:
Am Fuße des Wiehengebirges ist Hüllhorst mit seinen vielen unterschiedlichen Mühlen (Ross-, Wind und Wassermühlen) ein Mittelpunkt der Mühlenstraße. Der Ort bietet mit seiner Freilichtbühne gute bodenständige Unterhaltung. Gleitschirmflieger können hier Alles von oben betrachten.

Petershagen:
Die ehemalige Bischofsstadt erstreckt sich rechts und links der Weser und hat mit 29 Teilorten die größte Stadtfläche. Im historischen Stadtkern findet man das 1306 gegründete Schloß, das als Bischofssitz diente und 1605 durch die erste Hexenverbrennung zu trauriger Bekanntheit gelangte. Im Alten Amtgericht kann man heute als Besonderheit im Knast Übernachten. Hier kreuzt die Mühlenstraße die Storchenroute und im Ortsteil Windheim ist ein Storchenmuseum, das zu Führungen einlädt. Ein Industriemuseum findet man in Gernsheim, dort kann heute noch das Glasbläserhandwerk begutachtet werden. Im Ortsteil Heimsen kann die Verbindung zur See hergestellt werden, denn hier gibt es das Heringsfänger-Museum. Viele Familien waren von einem Zuerwerb abhängig und so wurden viele Männer zur See geschickt. Die Sprache spiegelt dies hier auch noch wieder. An diesem Teil der Weser finden sich auch noch die einzigen Weser-Aalfischer in Nordrhein-Westfalen, die im idyllischem Naturschutzgebiet liegen. Neben den Störchen im Sommer können hier die Winterzugvögel, die zu Tausenden kommen, gut beobachtet werden

Preußisch Oldendorf:
Preußisch Oldendorf wurde erstmals 969 erwähnt und erhielt schon im Jahre 1719 Stadtrechte. 3 staatlich anerkannte Kurorte sind auf dem heutigen Stadtgebiet zu Hause. Die Stadt bietet mit den guten Wanderwegen im Wiehengebirge und vielen interessanten Fachwerkgebäuden, Schlössern, Burgen und Herrenhäusern gute Erholungsmöglichkeiten.Als Umschlagplatz mit dem größten Industriehafen zwischen Minden und Osnabrück ist dort auch die Wirtschaft etabliert.

Rahden:
Wo die Kühe friedlich grasen ist eine Attraktion versteckt. Hier befindet sich der nördlichste Punkt des Landes Nordrhein-Westfalen im Ortsteil Preußisch Ströhen (52 grad 32 Min. nördliche Breite und 8 Grad 34 Min. östliche Länge). Am 5.10.2001 wurde dieser Platz offiziell eingerichtet. Das Umland von Rahden lässt schon mit der Geest- und Moorlandschaft erahnen, wie unser Nachbarland Niedersachsen aussieht. Neben einem der ältesten Naturschutzgebiete Westfalens gibt es hier so Interessantes wie die Museumseisenbahn, eine Draisinenfahrstrecke, die Burgruine, den Museumshof mit vielen Funktionen und weithin sichtbare bekannte Kirchen.

Stemwede:

Ebenfalls schon 969 erwähnt ist Stemwede durch seine 3 Mühlen, die zur Mühlenstraße gehören sehr sehenswert. In den Ortsteilen Levern und Wehdem gibt es bedeutsame Ausstellungen heimatlichen Kulturgutes. Auf anschauliche Wiese kann das Leben von Generationen nachvollzogen werden. Um nur einen Teil der Ausstellungen zu nennen, befindet sich hier die Ausstellung der Volksschul-Klassenzimmer, der Münz- und Banknotensammlung sowie der Flachsverarbeitung, die hier sehr verbreitet war.

Über das Sehenswerte an Gebäuden und Landschaft hinaus, überragt auch die sportliche Note das Kreisgebiet. Mit 2 Mannschaften ist hier die1. Handballbundesliga vertreten und viele Sportarten wie das Drachenboot fahren, Segeln, und Segelfliegen finden hier ihre Freunde.

Viel Spaß in unserem Kreis wünscht Ihnen der
Kreisverband Minden-Lübbecke de Freien Union